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Kompass

Inhaltsversicherung

Weshalb eine Inhaltsversicherung so wichtig ist

Um im Wettbewerb bestehen zu können, sind Gewerbebetriebe stärker denn je auf den Einsatz moderner Technik angewiesen. Betriebseinrichtung und die technische Ausrüstung werden immer kostspieliger, womit aber auch das Risiko eines Schadens steigt.
Neben Ihren Sachwerten sind auch Ihre Vermögenswerte ständig Gefahren und Risiken ausgesetzt. Somit ist eine langfristige Finanzplanung im Rahmen Ihres Risk-Managements bzw. Versicherungskonzepts unerlässlich.

Die richtige Existenzsicherung

Bei einem Schaden fängt ein Wettlauf mit der Zeit an. Jeder Tag Verzögerung bei der Wiederherstellung der Produktionskraft erhöht die Gefahr, dass Kunden zur Konkurrenz abwandern.
Daher ist gerade in Zeiten harten Wettbewerbs die schnelle Wiederherstellung der Betriebstätigkeit und der Liquidität nach einem Schaden entscheidend.

Genau hierfür sorgt die Inhalts-Versicherung

Versicherungsschutz für Sachschäden durch:

  • Feuer (Brand, Blitzschlag, Explosion)
  • Einbruchdiebstahl mit Vandalismus und Raub
  • Leitungswasser
  • Sturm mit Hagel

Versichert sind:

  • Ihre Betriebsausstattung, d.h. die technische und kaufmännische Einrichtung
  • Ihr Lager von Vorräten und Waren

Leistungen:

  • Wiederherstellung oder Wiederbeschaffung von zerstörten, beschädigten und fehlenden Sachen
  • Die Versicherungssumme ist dynamisch. Somit werden Preisveränderungen nach dem Index der allgemeinen Preisentwicklung automatisch berücksichtigt. Als weitere Sicherheit enthält die Dynamik einen Vorsorgebetrag in Höhe von 5% der Versicherungssumme. Damit sind auch kleinere Anschaffungen während des Jahres i.d.R. beitragsfrei mitversichert

Die meisten Versicherer bieten im Leistungssprektrum abgestufte Paketlösungen an. Hier ist im besonderen auf das „Kleingedruckte“ zu achten, damit Sie im Schadenfall keine unliebsamen Überraschungen erleben.

Elektronikversicherung (ABE)

Versicherte Sachen

  • Die im Versicherungsvertrag bezeichneten Anlagen und Geräte der Informations-, Kommunikations- und Medizintechnik,
  • sonstigen elektrotechnischen oder elektronischen Anlagen und Geräte.
  • Soweit nichts anderes vereinbart:
  • Datenträger (Datenspeicher für maschinenlesbare Informationen) nur, wenn sie von Benutzer nicht auswechselbar sind (z. B. Festplatten jeder Art),
  • Daten (maschinenlesbare Informationen) nur, wenn sie für die Grundfunktion der versicherten Sache notwendig sind (System- Programmdaten aus Betriebssystemen oder damit gleichzusetzende Daten).
  • Die Sachen gelten als versichert, sobald und solange sie betriebsfertig sind.

Auf Wunsch können mitversichert werden:

  • Bewegliche Sachen außerhalb des Versicherungsortes
  • Datenträger und Daten, sofern nicht mitversichert
  • Aufräumungs-, Dekontaminations- und Entsorgungskosten

Versicherte Schäden und Gefahren

Sachschäden an versicherten Sachen durch vom Versicherungsnehmer oder dessen Repräsentanten nicht rechtzeitig vorhergesehene Ereignisse und bei Abhandenkommen versicherter Sachen durch Diebstahl, Einbruchdiebstahl, Beraubung oder Plünderung.
Entschädigung wird geleistet für Beschädigungen oder Zerstörung (Sachschäden) insbesondere durch:

  • Bedienungsfehler, Ungeschicklichkeit, Fahrlässigkeit, unsachgemäße Handhabung,
  • Überspannung, Induktion, Kurzschluß
  • Brand, Blitzschlag, Explosion oder Implosion (einschließlich der Schäden durch Löschen, Niederreißen, Ausräumen oder Abhandenkommen bei diesen Ereignissen)
  • Wasser, Feuchtigkeit, Überschwemmung
  • Vorsatz Dritter, Sabotage, Vandalismus
  • höhere Gewalt
  • Konstruktions-, Material- oder Ausführungsfehler
  • Nicht versicherte Schäden und Gefahren

Keine Entschädigung wird geleistet für Schäden

  • durch Vorsatz des Versicherungsnehmers oder dessen Repräsentanten
  • durch Kriegsereignisse jeder Art oder innere Unruhen
  • durch Kernenergie
  • die während der Dauer von Erdbeben als deren Folge entstehen
  • durch betriebsbedingte normale oder betriebsbedingte vorzeitige Abnutzung oder Alterung; für Folgeschäden an weiteren Austauscheinheiten wird jedoch Entschädigung geleistet

Umfang der Entschädigung

Der Versicherer leistet nach seiner Wahl

  • Naturalersatz durch Wiederbeschaffung bzw. Wiederinstandsetzung
  • Geldersatz durch Zahlung der für die Wiederinstandsetzung bzw. Wiederbeschaffung erforderliche Kosten

Für Röhren gilt in Verbindung mit den versicherten Gefahren eine Sonderregelung. Erfolgt keine Wiederbeschaffung oder Wiederinstandsetzung, so ist die Entschädigungsleistung auf den Zeitwert begrenzt.
Ausgewechselte Teile gehen in das Eigentum des Versicherers über oder es erfolgt ein Abzug (beim Geldersatz) in Höhe des Altmaterialwertes.

Maschinen-Betriebsunterbrechungs-Versicherung (AMBUB)

Warum eine Maschinen-Betriebsunterbrechungs-Versicherung?

Maschinen erfüllen einen wesentlichen Anteil an der Produktion.

Manche Maschinen sind sog. „Engpaßmaschinen“, deren längerer Ausfall existenzbedrohende Auswirkungen auf den Betrieb haben können.

Die Folgen sind:

  • Liquiditätsgefährdung,
  • Rentabilitätsverschlechterung,
  • Beschränkung der Finanzierungsmöglichkeiten,
  • Verhinderung von Investitionen.

Mögliche Industriebranchen für eine BU-Versicherung

Industriebranche Maschinenart
(beispielhafte Engpaßmaschinen)
Stromversorgungsunternehmen Turbogenerator, Dampfkessel, Trafo
Papier und Pappe Dampfkessel, Papiermaschine
Holz / Spanplatten Dampfkessel, Plattenpresse
Metallverarbeitung Walzwerk, Presse, Berbeitungszentrum, Werkzeugmaschine
Chemie Kompressor, Prozeßanlage
Hüttenwerke Schmelzanlage, Walzwerk
Umschlagbetriebe Krananlage
Zuckerfabrik Dampfkessel, Verarbeitungsmaschine
Kunststoffverarbeitung Extruder, Spritzgußmaschine, Kalander
Druckerei Druckmaschinen
Brauerei Dampfkessel, Abfüllanlage
Branchen mit eigener Stromerzeugung Generator, Turbine, Dampfkessel, Traf

Maschinen-Mehrkosten-Versicherung (AMKB)

Grundlage

Anwendungsschwerpunkte:

  • Betriebe mit eigener Stromerzeugung
  • Fertigungsbetriebe
  • Ursache der Betriebsunterbrechung:
  • Sachschaden im Sinne der Maschinenversicherung

Gegenstand der Versicherung:

Betriebe mit eigener Stromerzeugung:

  • Mehrkosten für Fremdstromzukauf „Arbeitspreis und Leistungsgebühr“ oder Einsatz unwirtschaftlicher Anlagen
  • Fertigungsbetriebe
  • Mehrkosten für den Zukauf von Waren und Dienstleistungen oder Einsatz wenig geeigneter Maschinen

Versicherte Risiken

Produktions-Mehrkosten, bedingt durch Sachschäden an

  • Maschinen und
  • technischen Anlagen wie zum Beispiel an Werkzeug- und Druckermaschinen

Technische Versicherungen

Die Technischen Versicherungen und was Sie darüber wissen sollten

Die Technischen Versicherungen waren von Anfang an eng mit der technischen Entwicklung verknüpft und haben die Realisierung technischer Neuerungen oftmals erst ermöglicht durch Absicherung der damit verbundenen Risiken.
Die Technisierung und Automatisierung der Arbeitswelt hat inzwischen einen sehr hohen Stand erreicht und ein Ende ist noch nicht in Sicht. Insbesondere hat die rasante, auf allen Feldern der Technik abgelaufene Entwicklung, vor allem in den vergangenen vier Jahrzehnten, zu einem immer tiefer greifenden Bedürfnis nach Absicherung technischer Risiken aller Art geführt.
Fast jede Praxis, jedes Büro und erst recht jeder produzierende Betrieb sind heute auf eine leistungsfähige technische Ausrüstung angewiesen – viel mehr, denn bei Ausfall der Technik liegt häufig der gesamte Produktionsapparat still. Sie stellen mitunter einen sehr hohen Wert dar, den es zu sichern gilt.
Neben den elementaren Risiken wie Brand, Blitzschlag, Explosion, Sturm sind technische, elektrische und elektronische Anlagen Gefahren ausgesetzt, die in sich selbst geborgen sind. So können durch Geräteüberlastung, Bedienungsfehler oder Überspannung hoher Sachschaden entstehen.
In Deutschland wurde die Maschinenversicherung (stationäre Maschinen oder fahrbare Geräte) als erste der Technischen Versicherungen im damaligen Deutschen Reich etwa in 1903 zugelassen. Sie ist bis heute hinsichtlich des Prämienaufkommens die größte Sparte innerhalb der Technischen Versicherungen (TV). Der Begriff „Maschinen- Versicherung“ diente auch lange Zeit als Sammelbegriff für alle übrigen Sparten, die heute unter „TV“ fallen.
Erst gegen 1924 folgte als nächste der Technischen Versicherungen die Elektronikversicherung und etwa zeitgleich die Montageversicherung. Die Garantieversicherung schloß sich 1927 an. Weitere 7 Jahre später, im Jahre 1934 wurde die Bauleistungsversicherung ins Leben gerufen und erst 1955, als jüngste Sparte der „TV“ die Maschinen-Betriebsunterbrechungs-Versicherung (MB) mit einem eigenen Bedingungswerk. Aus dieser MBU-Versicherung entwickelten sich dann im Laufe der Zeit alle anderen TV-Vermögensversicherungen.

Transportversicherung

Falls Ihr Betrieb wertvolle Güter transportiert, ist eine Transportversicherung von großer Wichtigkeit. Tagtäglich sind die Waren über Straßen, Schienen, zu Wasser oder zu Luft unterwegs. Diese werden mit größter Vorsicht behandelt, doch besteht immer das Risiko, dass sich durch einen menschlichen oder maschinellen Fehler ein Transportschaden ergibt. Ohne die Versicherung sind Sie daher stets einem hohen Risiko ausgesetzt.

Betriebsunterbrechungsversicherung

Weshalb eine Betriebsunterbrechungs-Versicherung so wichtig ist:

Um im Wettbewerb bestehen zu können, sind Gewerbebetriebe stärker denn je auf den Einsatz moderner Technik angewiesen. Betriebseinrichtung und die Ausrüstung werden immer kostspieliger, womit aber auch das Risiko eines Ausfalls steigt.
Zudem besteht die Möglichkeit eines wirtschaftlichen Folgeschadens. Denn die Kosten laufen weiter, auch wenn bei einer Betriebsschließung die Einnahmen ausbleiben.

Bei einem Schaden fängt ein Wettlauf mit der Zeit an. Jeder Tag Verzögerung bei der Wiederherstellung der Produktionskraft erhöht die Gefahr, dass Kunden zur Konkurrenz abwandern.
Daher ist gerade in Zeiten harten Wettbewerbs die schnelle Wiederherstellung der Betriebstätigkeit und der Liquidität nach einem Schaden entscheidend. Genau hierfür sorgt die Betriebsunterbrechungs-Versicherung:

Versicherungsschutz für: Betriebsunterbrechung, die durch einen versicherten Sachschaden (Feuer, Einbruchdiebstahl, Vandalismus, Raub, Leitungswasser, Sturm mit Hagel) hervorgerufen wird.
Versichert sind: Entgehender Gewinn und fortlaufende Kosten, die aufgrund der Betriebsunterbrechung entstanden sind.
Die Versicherungssumme für die Betriebsunterbrechungsversicherung entspricht i. d. R. der Summe für die Sachversicherung („Klein-BU“).

Leistungen:

Ersetzt werden:

  • Ausfall oder Minderung von Erträgen
  • fortlaufende Kosten wie Löhne oder Gehälter
  • die Kosten zur Schadenminderung
  • Letzteres bedeutet die Übernahme von
  • Überstundenzuschlägen
  • Mehrkosten für Schichten
  • Mieten von Geschäfts- und Lagerräumen

Betriebsschließungsversicherung

Grundlage dieser Versicherung sind die Allgemeinen Bedingungen für die Versicherung von Betrieben gegen Schäden infolge Seuchengefahr.

Die Betriebsschließungsversicherung ist eine besondere Form der Betriebsunterbrechungsversicherung. Sie deckt folgende Risiken:

  • Schäden eines Lebensmittel produzierenden Betriebes, die durch die behördliche Schließung des Betriebes zur Verhinderung der Verbreitung von Seuchen entstehen;
  • Schäden im versicherten Betrieb, die auf Grund von behördlich angeordneten oder durch Hinweis auf gesetzliche Vorschriften durchgeführte Desinfektion entstehen;
  • die Kosten einer behördlich angeordneten oder auf Grund gesetzlicher Vorschriften angeordneten Desinfektion;
  • die Kosten für die behördlich angeordneten Ermittlungs- oder Beobachtungsmaßnahmen gemäß § 31 bzw. § 36 des Bundesseuchengesetzes;
  • Schäden, die an Waren entstehen auf Grund der behördlich angeordneten Entseuchung, deren Vernichtung sowie die Kosten der Entseuchung derjenigen Waren, die im Verdacht stehen, mit Erregern befallen zu sein;
  • Aufwendungen für Lohnkosten derjenigen im Betrieb beschäftigten Personen, denen wegen Erkrankung an Seuchen, dem Verdacht der Ansteckung oder Infektion oder als Ausscheider bzw. Ausscheidungsverdächtigter von Erregern die Tätigkeit im versicherten Betrieb behördlich verboten wird.

Unter Seuchen werden alle nach dem Bundesseuchengesetz meldepflichtigen Krankheiten verstanden.
Erhalten sämtliche Beschäftigte des versicherten Betriebes Arbeitsverbot, dann ist auch dies als Betriebsschließung anzusehen und somit versichert.

Die Entschädigungsleistungen des Versicherungsunternehmens können z.B. umfassen:

  • bei Schließung des Betriebes die Zahlung der im Versicherungsvertrag vereinbarten Tagesentschädigung bis zur Dauer von 30 Schließungstagen;
  • Zahlung des vereinbarten Tagessatzes bis zu drei Tagen bei Stilllegung des Betriebes wegen Desinfektionsmaßnahmen;
  • Entschädigung der belegbaren Desinfektionskosten, die entstehen, um zur Desinfektion den Betrieb nicht stillzulegen;
  • bei der Entseuchung von Waren: anfallende Kosten zur Brauchbarmachung, anderweitigen Verwertung oder Vernichtung von Waren und die Entschädigung des nachzuweisenden Schadens an den Waren;
  • Erstattung der Entseuchungskosten an Waren und Entschädigung des eingetretenen Warenminderwertes. Entschädigungsgrenze ist der tatsächliche Warenwert;
  • bei Arbeitsverboten von Betriebsangehörigen wegen Erkrankung, Krankheits- oder Ansteckungsverdachtes oder als Ausscheider oder Ausscheidungsverdächtigter von Erregern: die Bruttolohnkosten, die der Versicherungsnehmer zu tragen hat. Allerdings gibt es hier eine sechswöchige Zeitbegrenzung von Beginn des Tätigkeitsverbotes an. Begrenzt ist die Entschädigung auch finanziell, und zwar bis zur Höhe der 30fachen Tagesentschädigung. Richtet sich das Tätigkeitsverbot gegen den Betriebsinhaber oder seinen mitarbeitenden Ehegatten und erhält dieser zudem keine Tagesentschädigung, gelten die Entschädigungsleistungen bis zur Höhe der 30fachen Tagesentschädigung, auch für eine neu eingestellte Fachkraft.
  • Hat der Versicherungsnehmer Ermittlungs- und Beobachtungsmaßnahmen zu leisten, werden diese vom Versicherer ersetzt.

Diese Entschädigungsleistungen werden vom Versicherungsunternehmen nur einmal gezahlt, wenn die behördlich angeordneten Maßnahmen mehrmals jeweils auf den gleichen Ursachen bzw. Umständen beruhen.

Nicht versichert sind in der Betriebsschließungsversicherung folgende Risiken:

  • Schäden, für die der Versicherungsnehmer Anspruch auf eine Entschädigungsleistung des Staates hat
  • Warenschäden an Waren, die dem Versicherungsnehmer nicht gehören oder die er unter Eigentumsvorbehalt erworben hat
  • Schäden an Waren, die bereits beim Zeitpunkt der Übergabe bzw. der Lieferung an den Betrieb des Versicherungsnehmers verseucht waren
  • Schäden an Schlachttieren, die nach der Einfuhr von der amtlichen Fleischbeschauung für untauglich oder nur für bedingt tauglich erklärt wurden
  • Schäden an Schlachttieren, die nach der Schlachtung von der amtlichen Fleischbeschauung für untauglich oder nur bedingt tauglich erklärt wurden
  • Schäden, die durch Naturereignisse wie Hochwasser oder Überschwemmung, durch Grundwasser oder durch die Ableitung von Betriebsabwässern entstehen

 

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