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Kompass

Betriebshaftpflicht

Weshalb eine Betriebs-Haftpflichtversicherung
so wichtig ist

Um im Wettbewerb bestehen zu können, sind Gewerbebetriebe stärker denn je auf den Einsatz moderner Technik angewiesen. Betriebseinrichtung und die technische Ausrüstung erweisen sich als immer kostspieliger, womit aber auch das Risiko eines Schadens steigt.

Außerdem werden Unternehmen durch eine verbraucherfreundliche Rechtsprechung für Produkt- oder Beratungsfehler haftbar gemacht. Als Betriebsinhaber sind Sie nicht nur für Ihre eigenen Fehler, sondern auch für die Ihrer Mitarbeiter verantwortlich – ein nicht zu unterschätzendes Risiko.

Ein leistungsstarker Versicherer vermag Ihnen hier folgendes zu bieten:

Versicherungsschutz für:

Gesetzliche Haftpflichtansprüche privatrechtlichen Inhalts für alle sich aus der Betriebsbeschreibung ergebenden Eigenschaften, Rechtsverhältnisse und Tätigkeiten.
Versichert sind:

  • Haftpflichtansprüche, die gegen den Betriebsinhaber und seine Mitarbeiter geltend gemacht werden können

Leistungen:

  • Prüfung, ob Sie für den Schaden haftbar sind
  • Zahlung von Entschädigungen, und zwar im Rahmen der individuell vereinbarten Deckungssummen für Personen-, Sach- und Tätigkeitsschäden
  • Abwehr unberechtigter Forderungen – auch vor Gericht (passive Rechtsschutzversicherung)

Produkthaftpflichtversicherung

kurz und knapp:
Diese Versicherung gehört zu den Betriebshaftpflichtversicherungen und ist besonders geeignet für Hersteller von Zwischenprodukten oder andere Zulieferer.

Versicherungsleistung:

Die Produkthaftpflichtversicherung sichert ab bei Schadensersatzansprüchen derer, die einen Personen-, Sach- oder Vermögensschaden aufgrund der Beschaffenheit Ihres Produktes erlitten haben. Diese Schäden können beispielsweise hervorgerufen werden durch das Fehlen bestimmter, zugesicherter Eigenschaften am Produkt, den Austausch fehlerhafter Einbauten oder Schäden am Produkt durch Fehler an einem Bauteil. Kosten einer Rückrufaktion werden hingegen nicht erstattet.

Warum eine Produkthaftpflichtversicherung?

Sie haften immer für Schäden aus Fehlern an Ihrem Produkt – auch dann, wenn Sie nicht daran Schuld sind. Da schadhafte Vorprodukte einiges nach sich ziehen können und diese Konsequenzen mit enormen Kosten verbunden sein können, empfiehlt sich eine Produkthaftpflichtversicherung insbesondere für alle Zulieferer bzw. Hersteller von Vor- und Zwischenprodukten.

Montageversicherung (AMoB)

Unter dem Begriff „Montage“ ist die Zusammensetzung von Einzelteilen oder Teilgruppen zu einer fertigen Konstruktion oder Maschine zu verstehen.

Die Montageversicherung gehört zu den „Technischen Versicherungen“ und zeichnet sich durch überwiegend kurzfristige Versicherungsdauern aus. Es können Einzel-, Jahresumsatz-, Rahmen- und Generalverträge abgeschlossen werden.

Die Montageversicherung erfüllt den Zweck, die während der Montage technischer Objekte auftretenden Schäden oder Verluste von Montagematerial, Montagegeräten und dergleichen gegen versicherbare Schäden abzudecken.

Die Montageversicherung deckt den zeitlichen Raum zwischen dem Abladen des zu montierenden Materials am Versicherungsort bis zum Beginn der Inbetriebnahme der montierten Sache ab.

Umwelthaftpflichtversicherung

Haftpflichtansprüche wegen Schäden durch Umwelteinwirkungen sind nach § 4 Ziff. I 8 AHB 94 vom Versicherungsschutz der Betriebshaftpflichtversicherung ausgeschlossen (Ausschlüsse / Haftpflicht).

Diese Ansprüche können durch eine spezielle Umwelthaftpflichtversicherung versichert werden.

In der Umwelthaftpflicht-Basisversicherung sind Schäden durch Umwelteinwirkungen versichert, die nicht von umweltrelevanten Anlagen (z. B. Wasserbehandlungsanlagen, chemischen Produktionsanlagen, Filteranlagen, Lageranlagen für Stoffe und dgl.) bzw. von Tätigkeiten an solchen Anlagen ausgehen. Solche Anlagen müssen nämlich gesondert im Umwelthaftpflicht-Modell versichert werden, das hierzu 5 Bausteine bietet.
Auerdem kann das sog. Regressrisiko wegen Schäden durch Umwelteinwirkungen, die aus der Herstellung, Lieferung, Planung oder Montage von in den Bausteinen 1 – 5 genannten Anlagen resultieren (Umwelthaftpflicht-Regress / Haftpflicht).

Abweichend von der Versicherungsfalldefinition in § 5 AHB gilt hier nicht das Schadenereignis, sondern die erste nachprüfbare Feststellung des Schadens (sog. Manifestation) durch einen Geschädigten, den Versicherungsnehmer oder einen sonstigen Dritten als maßgeblicher Versicherungsfall. Dadurch soll dem Umstand Rechnung getragen werden, dass unter Umständen die genaue zeitliche Zuordnung, wann das Schadenereignis eingetreten ist, sehr schwierig und teils unmöglich ist. Dies gilt vor allem für Schadenverläufe, die sich über eine längere Zeit schleichend hinziehen, wie etwa beim Versickern von gewässerschädlichen Stoffen.

Schwere Umweltrisiken sind in der Umwelthaftpflichtversicherung vom Versicherungsschutz ausgenommen.

Hier die wichtigsten Beispiele:

  • In der sog. „Klecker-Klausel“ sind alle Schäden ausgenommen, die durch Verschütten, Abtropfen, Verdampfen, Ablaufen und ähnliche Vorgänge verursacht wurden.
  • Altlasten sind grundsätzlich vom Versicherungsschutz ausgenommen.
  • Schäden aus der Produkthaftung
  • Ansprüche wegen genetischer Schäden
  • Schäden, die betriebsbedingt unvermeidbar, notwendig oder in Kauf genommen entstehen; d. h. es sollen nur Störfälle versichert sein, nicht hingegen das betriebliche Umweltrisiko aus dem „Normalbetrieb“

Vermögensschadenhaftpflicht

Kurz und knapp: Sie dient den besonderen Belangen derjenigen Berufsgruppen, die vorwiegend beratende, beurkundende, gutachterliche, richterliche und/oder kaufmännische/verwaltende Aufgaben wahrnehmen und dient dem Schutz Ihres Vermögens durch Freistellung von Haftverbindlichkeiten aus ihrer Berufstätigkeit.

Warum eine VSH?

Sie ist eine Berufshaftpflichtversicherung für Dienstleister, die fremde Vermögensinteressen wahrnehmen. Die Deckungssumme ist hier wesentlich höher, als bspw. bei einer Privathaftpflichtversicherung, bei der nur Personen- und Sachschäden Berücksichtigung finden. Die VSH leistet aufgrund der Verletzung der Sorgfaltspflicht des Versicherten bzw. wehrt unberechtigte Ansprüche ab.

Leistung:

Sie dient dem Schutz des Vermögens des Versicherungsnehmers durch Freistellung von Haftpflichtverbindlichkeiten aus der Berufstätigkeit. Mittelbar ist damit auch ein Schutz der Familienangehörigen sichergestellt. Der Schutz des Mandantenvermögens ist durch Ausgleich des Schadens über den Versicherer geregelt.

Gesetzliche VSH:

Rechtsanwälte, Notare, Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, Finanzdienstleister und Versicherungsvermittler sind gesetzlich dazu verpflichtet, eine Vermögensschadenhaftpflichtversicherung (VSH) vorzuweisen.

Was Sie beachten sollten:

Vermögensschäden werden meist erst spät sichtbar. Achten Sie daher auf ausreichenden Deckungsschutz bei evtl. Spätschäden. Wenn Sie dies vernachlässigen, so riskieren Sie bei eventuellen Spätschäden während Ihrer Rente, Zahlungen aus eigener Tasche vornehmen zu müssen, weil die VSH nicht mehr haftet. Prüfen Sie auch, ob Sie wirklich ausreichend versichert sind! Sonst ist ein Wechsel auch nur sehr schwer möglich. Vorsicht bei Gruppentarifen mit Sonderrabatten. Lassen Sie sich auch als Versicherungsvermittler oder Finanzdienstleister hier von einem spezialisierten Kollegen beraten, damit Ihre Arbeit Sie weiterhin ernähren kann.

 

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